Historie - Zur Geschichte des Vereins

 Nach dem "Untergang" der KdT - der Kammer der Technik der DDR - war auch der dort integrierte Holzschutzfachverband kaum noch in der Lage, die Interessen seiner Mitglieder wahr zu nehmen, geschweige denn, eine Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Da das Interesse an einer weiteren fachlichen Arbeit und Qualifizierung der ehem. Holzschutzfachleute der DDR jedoch sehr groß war, trafen sich am 10. September 1994 in einer Gaststätte in Schwerin 27 ehem. Mitglieder der KdT und gründeten mit großer Zustimmung den Holzschutzfachverband Norddeutschland e.V. unter dem Dach des Deutschen Holschutzfachverbandes e.V..

Wichtigste und vornehmliche Aufgabe war die Weiterführung der traditionellen Holzschutzfachtagungen zur Qualifizierung, die Organisation von Lehrgängen für neue Holzschutzfachleute sowie die organisatorische Betreuung der ehem. über 200 registrierten Holzschutzfachleute.

Der damals erste gewählte Vorstand mit Herrn Dr. Schümann als Vorsitzenden sowie Herrn Prof. Dr. Dr. Müller, Frau Elisabeth Ferdusch, Herrn Reiner Leupold, Herrn Reinhard Stahnke, Herrn Gerd Zimmermann und Herrn Dr. Apitz hatten in den Anfängen alle Mühen mit Organisation, Finanzen, Mitgliederwerbung und Vorschriften.

Heute hat der Holzschutzfachverband Norddeutschland rd. 150 Mitglieder, die sich überwiegend aus Sachverständigen, Architekten, Planern und ausführenden Firmen zusammensetzen. Jährlich wird an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Frühjahr eine Holzschutzfachtagungen in Schwerin bzw. in Rostock durchgeführt, die sich wegen des hohen Niveaus auch öffentlicher Anerkennung erfreuen.

Der Verband ist Mitglied im Ausbildungsbeirat für bekämpfenden Holzschutz in Köln und kann so an seine Absolventen der jährlich 1 - 2 durchgeführten Sachkundelehrgänge ein anerkanntes Zertifikat übergeben. Aktuelle Informationen über fachliche Neuigkeiten runden das Leistungsangebot ab.